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BBS Alfeld bewirbt sich für „Gesund Leben Lernen“

Die BBS Alfeld hat sich für das niedersächsische Schulentwicklungsprogramm „Gesund Leben Lernen“ (GLL) beworben. Ziel des Programms ist es, Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig im Schulalltag zu fördern und die Schule als lern- und arbeitsfreundlichen Lebensraum weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen die Stärkung vorhandener Ressourcen, die Verbesserung des Schulklimas sowie die Reduzierung von Belastungen im Schulalltag. Gleichzeitig soll Gesundheitsförderung als fester Bestandteil moderner Schulentwicklung dauerhaft verankert werden.

Die Bewerbung ist eng mit den Aktivitäten der BBS Alfeld im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verbunden und leistet einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen sowie SDG 4 – Hochwertige Bildung.

Warum Gesundheitsförderung an der BBS Alfeld wichtig ist

Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen, Lehren und Arbeiten. Mit der Teilnahme an GLL verfolgt die BBS Alfeld daher mehrere Ziele:

  • gesündere Lern- und Arbeitsbedingungen durch weniger Stress, mehr Wohlbefinden und ein positives Schulklima schaffen
  • Lehrkräfte durch bessere Zusammenarbeit, klare Strukturen und eine stärkere Gesundheitsorientierung entlasten
  • das Schulklima durch Wertschätzung, Kommunikation und Beteiligung weiterentwickeln
  • Gesundheitskompetenz als wichtige Lebens- und Berufskompetenz fördern
  • Schule nachhaltig weiterentwickeln und Gesundheitsförderung langfristig verankern
  • Partizipation ermöglichen durch die aktive Einbindung der gesamten Schulgemeinschaft

Gesundheitsbezug in den Bildungsgängen der BBS Alfeld

Gesundheitsförderung spielt in allen Bildungsgängen eine wichtige Rolle – mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

  • Berufsfachschule dual (BFS dual): stärkt berufliche Orientierung und unterstützt den Übergang in Ausbildung und Beruf
  • Berufseinstiegsschule (BES): stabilisiert und begleitet Jugendliche in einer sensiblen Übergangsphase
  • Sozialpädagogische Bildungsgänge: fördern Resilienz, Beziehungsarbeit und professionelle Vorbildfunktionen
  • Hauswirtschaft und Gastronomie: verbinden Ernährung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Prävention
  • Sportbereiche: fördern Bewegung, Ausgleich, Fitness und Wohlbefinden
  • duale Ausbildung: stärkt Gesundheitsbewusstsein im Betrieb, Arbeitsschutz, Ergonomie und Belastungsmanagement

Gesundheit als Querschnittsaufgabe

Über alle Bildungsgänge hinweg versteht die BBS Alfeld Gesundheitsförderung als gemeinsame Aufgabe. Sie trägt dazu bei, Lern- und Ausbildungsprozesse erfolgreich zu gestalten, soziale Beziehungen zu stärken und junge Menschen auf eine Arbeitswelt vorzubereiten, in der Gesundheit eine zentrale Rolle spielt.

Co-Benefits im Sinne von Planetary Health

Im Rahmen von Planetary Health werden Schulen im GLL-Prozess dabei unterstützt, sogenannte Co-Benefits zu identifizieren und umzusetzen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die sowohl der individuellen Gesundheit als auch dem Klima- und Umweltschutz dienen.

Co-Benefits wirken doppelt positiv: Sie stärken das Wohlbefinden des Einzelnen und tragen gleichzeitig zu einer nachhaltigen, lebenswerteren Zukunft bei.

Beispiele hierfür sind:

  • aktive Mobilität: zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen
  • erneuerbare Energien: Nutzung klimafreundlicher Energiequellen zur Verbesserung von Luftqualität und Klimaschutz
  • gesunde und nachhaltige Ernährung: vegetarische Angebote, „Veggie-Day“, gemeinsames Kochen oder Projekte zur Ernährungskompetenz
  • grünes Klassenzimmer: Begrünung des Schulgeländes und Hitzeschutz durch Schatten und Pflanzungen

Mit der Bewerbung für „Gesund Leben Lernen“ möchte die BBS Alfeld diesen ganzheitlichen Ansatz weiter stärken und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft Impulse für eine gesunde, nachhaltige und zukunftsorientierte Schule setzen.

Kontakt: Liesa Hummel, liesa.hummel@bbs-alfeld.de

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