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Wege zur Hochschulreife


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Das Berufliche Gymnasium führt zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Das Abitur ist der höchste Schulabschluss in der Bundesrepublik Deutschland und berechtigt zum Studium in sämtlichen Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen.
Die Fachoberschule sowie die Fachschulen führen zur Fachhochschulreife, die zum Studium in sämtlichen Fachrichtungen an allen Fachhochschulen sowie einigen Studiengängen an Universitäten berechtigt. Auch über die Berufsfachschule Informationstechnische Assistenz kann mit einem zusätzlichen Praktikum die Fachhochschulreife erreicht werden.

Ausbildungsziel

Sie erwerben am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und erhalten durch die Schwerpunktbildung am Beruflichen Gymnasium gleichzeitig eine umfassende Einführung in den Fachbereich Wirtschaft.

Aufnahmevoraussetzung

Sie können in diese Schulform aufgenommen werden, wenn Sie den Erweiterten Sekundarabschluss I oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweisen.

Dauer des Schulbesuchs

Das Berufliche Gymnasium Wirtschaft gliedert sich in die einjährige Einführungsphase (Klasse 11) und die zweijährige Qualifikationsphase (Schuljahrgänge 12 und 13). Der Schulbesuch dauert in der Regel drei Jahre.

Abschluss und Berechtigung

Ihre Ausbildung am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft schließt am Ende des 13. Jahrgangs mit der Abiturprüfung ab. Mit dem Abiturzeugnis wird Ihnen die allgemeine Hochschulreife, also die Berechtigung zum Studium jeder Fachrichtung an allen Universitäten und Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, erteilt.
Die Fachhochschulreife wird durch Nachweis bestimmter Leistungen in zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 oder 13) und einem anschließenden Praktikum oder einer Berufsausbildung erreicht.

Unterricht

Mit Eintritt in die Einführungsphase (Klasse 11) ist aus den Fächern Französisch und Spanisch die 2. Fremdsprache zu wählen, wenn nicht bereits in der Sekundarstufe I für mindestens vier Jahre (einschließlich 10. Klasse) eine zweite Fremdsprache erlernt wurde.
Aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik ist eine Naturwissenschaft zu wählen.
Profilfach ist entsprechend der Schulform Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling (BRC). Der Unterricht in der Einführungsphase findet überwiegend im Klassenverband statt. In der Qualifikationsphase findet der Unterricht je nach gewählten Abiturprüfungsfächern in Kursen statt, die Profilfachfächer BRC, Praxis, Volkswirtschaft und Informationsverarbeitung finden jedoch weiterhin im Klassenverband statt. Ein klassenähnlicher Zusammenhalt wird somit immer gewahrt.
Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Er beginnt in der Regel um 07:50 Uhr und endet, je nach Stundenplan, um 13:00 Uhr oder um 15:00 Uhr (Sportunterricht einmal pro Woche bis 16.45 Uhr).

Unterrichtsfächer in der Einführungs- und Qualifikationsphase

  • Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling (BRC)
  • Praxis der Unternehmung
  • Volkswirtschaft
  • Berufliche Informatik
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch (neu) oder
  • Französisch (neu oder für Fortgeschrittene)
  • Politik (nur in der Einführungsphase)
  • Geschichte
  • Religion oder Werte und Normen
  • Mathematik
  • Biologie, Chemie oder Physik (eine Naturwissenschaft ist für drei Jahre zu wählen)
  • Übersicht Sportkurse ab 2021
    Badminton (Doppel)
    Seilklettern
    Tischtennis
    Videoclipdancing

Qualifikationsphase

Das Profilfach BRC ist das erste Prüfungsfach im Abitur. Es wird in der Qualifikationsphase auf erhöhtem Niveau vierstündig unterrichtet. Zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik sind ebenfalls schriftliche Abiturprüfungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau und werden fünfstündig unterrichtet. In den weiteren Kursen auf grundlegendem Niveau wird der Unterricht je nach Wahl der weiteren Prüfungsfächer zwei- bzw. dreistündig erteilt.
Als 4. oder 5. Prüfungsfach ist Volkswirtschaft oder Informationsverarbeitung zu wählen.

Berufsaussichten

Sie durchlaufen im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft einen Bildungsgang mit beruflichem Schwerpunkt und erwerben außerdem das Abitur (allgemeine Hochschulreife). Mit diesem Schulabschluss eröffnen sich Ihnen vielfältige Möglichkeiten. Sie können jedes beliebige Fach an einer Universität oder Fachhochschule studieren. Sie haben aber auch ohne ein Studium gute Einstiegschancen für verschiedene Ausbildungsberufe.

Wahlangebot Technik

Die BBS Alfeld vereint eine Vielfalt an Berufsbereichen und verfügt u.a. über Werkstätten im Bereich der Technik. Hier wird Mechatronik, Automatisierungstechnik usw. von ausgebildeten Fachkräften unterrichtet und es können verschiedene fachpraktische Fertigkeiten wie z.B. Drehen und Fräsen erworben werden.
Mit der allgemeinen Hochschulreife steht Ihnen die gesamte Berufswelt offen – auch ein Ingenieurstudium oder eine technische Ausbildung sind eine interessante Option.
Als Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums haben Sie im Wahlangebot Technik an der BBS Alfeld die einzigartige Möglichkeit, zusätzlich zu Ihrem Profil Wirtschaft Einblicke in verschiedene Berufsbereiche der Metall- und Elektrotechnik zu erhalten, ihr Verständnis für technische Fragestellungen zu verbessern und Sie können so später leichter in ein (Wirtschafts-) Ingenieurstudium oder eine technische Berufsausbildung einsteigen.

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei.
Neben den Kosten für Schulbücher entstehen lediglich geringe Kosten für Kopien, Schreibmaterial und Ähnliches.
Außerdem können Sie unter bestimmten Umständen eine Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetz beantragen.

Ausbildungsziel

Sie erwerben am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und erhalten durch die Schwerpunktbildung am Beruflichen Gymnasium gleichzeitig eine umfassende Einführung in die Fachgebiete Pädagogik, Sozialpädagogik und Psychologie.

Aufnahmevoraussetzung

Sie können in diese Schulform aufgenommen werden, wenn Sie den Erweiterten Sekundarabschluss I oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweisen.

Dauer des Schulbesuchs

Das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales gliedert sich in die einjährige Einführungsphase (Klasse 11) und die zweijährige Qualifikationsphase (Schuljahrgänge 12 und 13). Der Schulbesuch dauert in der Regel drei Jahre.

Abschluss und Berechtigung

Ihre Ausbildung am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales schließt am Ende des 13. Jahrgangs mit der Abiturprüfung ab. Mit dem Abiturzeugnis wird Ihnen die allgemeine Hochschulreife, also die Berechtigung zum Studium jeder Fachrichtung an allen Universitäten und Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, erteilt.
Die Fachhochschulreife wird durch Nachweis bestimmter Leistungen in zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 oder 13) und einem anschließenden Praktikum oder einer Berufsausbildung erreicht.

Unterricht

Mit Eintritt in die Einführungsphase (Klasse 11) ist aus den Fächern Französisch und Spanisch die 2. Fremdsprache zu wählen, wenn nicht bereits in der Sekundarstufe I für mindestens vier Jahre (einschließlich 10. Klasse) eine zweite Fremdsprache erlernt wurde.
Aus den Fächern Biologie oder Chemie ist eine Naturwissenschaft zu wählen.
Profilfach ist entsprechend der Schulform Pädagogik/Psychologie. Der Unterricht in der Einführungsphase findet überwiegend im Klassenverband statt. In der Qualifikationsphase findet der Unterricht je nach gewählten Abiturprüfungsfächern in Kursen statt, die Profilfachfächer Pädagogik/Psychologie, Praxis, Betriebs- und Volkswirtschaft und Informationsverarbeitung finden jedoch weiterhin im Klassenverband statt. Ein klassenähnlicher Zusammenhalt wird somit immer gewahrt.
Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Er beginnt in der Regel um 07:50 Uhr und endet, je nach Stundenplan, um 13:00 Uhr oder um 15:00 Uhr (Sportunterricht einmal pro Woche bis 16.45 Uhr).

Unterrichtsfächer in der Einführungs- und Qualifikationsphase

  • Pädagogik/Psychologie
  • Praxis
  • Betriebs- und Volkswirtschaft
  • Berufliche Informatik
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch (neu) oder
  • Französisch (neu oder für Fortgeschrittene)
  • Politik (nur in der Einführungsphase)
  • Geschichte
  • Religion oder Werte und Normen
  • Mathematik
  • Biologie oder Chemie (eine Naturwissenschaft ist für drei Jahre zu wählen)
  • Sport

Qualifikationsphase

Das Profilfach Pädagogik/Psychologie ist das erste Prüfungsfach im Abitur. Es wird in der Qualifikationsphase auf erhöhtem Niveau vierstündig unterrichtet. Zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik bzw. Biologie sind ebenfalls schriftliche Abiturprüfungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau und werden fünfstündig unterrichtet. In den weiteren Kursen auf grundlegendem Niveau wird der Unterricht je nach Wahl der weiteren Prüfungsfächer zwei- bzw. dreistündig erteilt. Als 4. oder 5. Prüfungsfach ist Betriebs- und Volkswirtschaft oder Informationsverarbeitung zu wählen.

Berufsaussichten

Sie durchlaufen im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales einen Bildungsgang mit beruflichem Schwerpunkt und erwerben außerdem das Abitur (allgemeine Hochschulreife). Mit diesem Schulabschluss eröffnen sich Ihnen vielfältige Möglichkeiten. Sie können jedes beliebige Fach an einer Universität oder Fachhochschule studieren. Sie haben aber auch ohne ein Studium gute Einstiegschancen für verschiedene Ausbildungsberufe.
Die Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in bzw. Erzieher*in kann auf dieser Grundlage verkürzt absolviert werden.

Wahlangebot Technik

Die BBS Alfeld vereint eine Vielfalt an Berufsbereichen und verfügt u.a. über Werkstätten im Bereich der Technik. Hier wird Mechatronik, Automatisierungstechnik usw. von ausgebildeten Fachkräften unterrichtet und es können verschiedene fachpraktische Fertigkeiten wie z.B. Drehen und Fräsen erworben werden.
Mit der allgemeinen Hochschulreife steht Ihnen die gesamte Berufswelt offen – auch ein Ingenieurstudium oder eine technische Ausbildung sind eine interessante Option.
Als Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums haben Sie im Wahlangebot Technik an der BBS Alfeld die einzigartige Möglichkeit, zusätzlich zu Ihrem Profil Gesundheit und Soziales Einblicke in verschiedene Berufsbereiche der Metall- und Elektrotechnik zu erhalten, ihr Verständnis für technische Fragestellungen zu verbessern und Sie können so später leichter in ein (Wirtschafts-) Ingenieurstudium oder eine technische Berufsausbildung einsteigen.

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei.
Neben den Kosten für Schulbücher entstehen lediglich geringe Kosten für Kopien, Schreibmaterial und Ähnliches.
Außerdem können Sie unter bestimmten Umständen eine Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetz beantragen.

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Ausbildungsziel

Sie erwerben an der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung die Fachhochschulreife.

Aufnahmevoraussetzung

Die Fachhochschulreife können Sie in der Fachoberschule auf zwei Wegen erreichen:

1. Besuch der Klasse 11 und 12:

  • Sie benötigen einen Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) und den Nachweis eines Praktikumsplatzes (Praktikumsvertrag mit Praktikumsplan) in der Fachrichtung Wirtschaft.

2. Besuch der Klasse 12:

  • Sie benötigen eine abgeschlossene mindestens zweijährige kaufmännische Berufsausbildung und den Berufsschulabschluss bzw. einen gleichwertigen Bildungsabschluss. Dann können Sie sich direkt für die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung Klasse 12 bewerben.
  • Sie haben den Sekundarabschluss I (Realschule) und die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft erfolgreich besucht. Bei Nachweis eines einschlägigen Praktikums im Umfang von 960 Stunden erwerben Sie die Berechtigung zum Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung.

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei. Neben den Kosten für Schulbücher entstehen lediglich geringe Kosten für Kopien, Schreibmaterial und Ähnliches. Unter Umständen können Sie eine Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) erhalten.

Dauer des Schulbesuchs

Der Bildungsgang dauert zwei Jahre (Klasse 11 und Klasse 12) bzw. ein Jahr (bei Einstieg in Klasse 12).

Unterrichtsinhalte in Klasse 11

Neben einem dreitägigen Praktikum pro Woche besuchen Sie an zwei Tagen pro Woche die BBS Alfeld. Im berufsübergreifenden Bereich mit den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaft, Politik, Sport und Religion haben Sie acht Wochenstunden Unterricht. In den berufsbezogenen Lerngebieten (4 h) lernen Sie, unternehmerische Prozesse darzustellen und zu vergleichen sowie diese computerunterstützt zu erfassen und auszuwerten.

Das Praktikum findet an drei Tagen in der Woche statt und muss insgesamt 960 Stunden umfassen. Es soll Ihnen über einen längeren Zeitraum möglichst umfassende Einblicke in betriebliche Abläufe und eine entsprechende Berufsausbildung bieten. Dazu ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. Dieser besteht aus monatlichen Berichten und besonderen Berichten, über deren Art und Umfang Sie rechtzeitig von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern informiert werden.

Unterrichtinhalte in Klasse 12

Die Fachoberschule Klasse 12 ist auf Schülerinnen und Schüler mit beruflicher Erfahrung ausgerichtet, die u. a. durch selbständiges Lernen und Eigeninitiative auf ein Studium vorbereitet werden.

In den berufsbezogenen Lerngebieten (12 h) werden Unternehmensprozesse analysiert, ihre volkswirtschaftlichen Auswirkungen beurteilt sowie Datenbanksysteme und Tabellenkalkulationsprogramme genutzt und ein individuelles Projekt geplant und durchgeführt.

Die allgemeinbildenden Fächer Deutsch (4 h), Englisch (4 h), Mathematik (4 h). Politik (2 h), Naturwissenschaft (2 h), Sport (1 h) und Religion (1 h) ergänzen das Bildungsangebot hinsichtlich einer späteren beruflichen Tätigkeit und fördern die Studierfähigkeit.

Abschluss und Berechtigung

Mit Bestehen der Abschlussprüfung am Ende der Klasse 12 erwerben Sie die Fachhochschulreife. Damit besteht die Möglichkeit, an allen Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland ein Studium Ihrer Wahl aufzunehmen. Da Sie hierbei nicht auf einen wirtschaftlichen Studienschwerpunkt beschränkt sind, bietet sich die Chance einer völligen beruflichen Neuorientierung, d. h. Sie können auch z. B. ein sozialpädagogisches oder technisches Studium aufnehmen. Die Fachhochschule verlangt in solchen Fällen nur noch den Nachweis eines einschlägigen Praktikums. Die Fachhochschulreife macht auch den Weg frei für bestimmte Ausbildungsgänge im öffentlichen Dienst, bei der Bundeswehr und der Polizei.

In Niedersachsen sowie einigen anderen Bundesländern besteht zudem die Möglichkeit, ein wirtschaftswissenschaftliches Universitätsstudium aufzunehmen, aber auch bestimmte Bachelor-Studiengänge anderer Fachrichtungen. Über diese speziellen Möglichkeiten erhalten Sie genauere Informationen bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur sowie bei den Studienberatungsstellen der jeweiligen Hochschulen.

Wenn Sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, können Sie nach erfolgreichem Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule die einjährige Berufsoberschule (BOS), Klasse 13, z.B. in Hannover besuchen: Hier können Sie die Fachgebundene Hochschulreife erwerben und sich so weitere Studienmöglichkeiten erschließen. Bei Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache erreichen Sie dort auch die Allgemeine Hochschulreife, die Ihnen Zugang zu sämtlichen Studiengängen an Universitäten verschafft.

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Ausbildungsziel

Sie erwerben an der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Gesundheit/Pflege die Fachhochschulreife.

Aufnahmevoraussetzung und Dauer des Schulbesuchs

Die Fachhochschulreife können Sie in der Fachoberschule auf zwei Wegen erreichen:

1. Besuch der Klasse 11

  • Sie benötigen den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) und den Nachweis eines Praktikumsplatzes (Praktikumsvertrag mit Praktikumsplan) in der Fachrichtung Gesundheit-Pflege.

Die Praktika im Schwerpunkt Gesundheit-Pflege können in folgenden Praxisfeldern abgeleistet werden:

  • Ambulante Einrichtungen: z.B. Arztpraxen, Gesundheitsämter, Pflegedienste, Behindertenwerkstätten, ergotherapeutische, logopädische oder krankengymnastische Praxen, Beratungszentren,
  • Stationäre Einrichtungen: z.B. Stationsdienst; Krankenhaussozialdienst oder –seelsorge; Behinderten-, Alten- oder Pflegeheim,
  • Gewerbliches Gesundheitswesen: z.B. Krankenkassen, Apotheken, orthopädische Werkstätten, Sanitäts- oder Reformhäuser, Optiker- oder Akustikerfachgeschäfte, med. Fußpflege.

2. Besuch der Klasse 12

  • Sie benötigen eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung und den Berufsschulabschluss bzw. einen gleichwertigen Bildungsabschluss in der Fachrichtung Gesundheit – Pflege. Dann können Sie sich direkt für die Fachoberschule Gesundheit und Soziales Klasse 12 bewerben.
  • Sie haben den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) und die einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege erfolgreich besucht. Bei Nachweis eines einschlägigen Praktikums im Umfang von 960 Stunden erwerben Sie die Berechtigung zum Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule Gesundheit und Soziales.

Der Bildungsgang dauert zwei Jahre (Klasse 11 und 12) bzw. ein Jahr (bei Einstieg in Klasse 12).

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei. Neben den Kosten für Schulbücher entstehen lediglich geringe Kosten für Kopien, Schreibmaterial und Ähnliches.

Unter Umständen können Sie eine Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) erhalten.

Unterrichtsinhalte in Klasse 11

Neben einem dreitägigen Praktikum pro Woche besuchen Sie an zwei Tagen pro Woche die BBS Alfeld. Im berufsübergreifenden Bereich mit den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik, Sport und Religion haben Sie acht Wochenstunden Unterricht. Im berufsbezogenen Bereich mit den Lerngebieten „Komplexität des menschlichen Organismus“, „Institutionen und Strukturen des Gesundheits- und Pflegewesens“ und „Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen“ werden vier Wochenstunden unterrichtet.

Das Praktikum findet an drei Tagen in der Woche und muss insgesamt mindestens 960 Stunden umfassen. Es soll Ihnen über einen längeren Zeitraum Einblicke in die Abläufe des Betriebs bzw. der Einrichtung bieten. Dazu ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. Dieser besteht aus monatlichen Berichten und besonderen Berichten, über deren Art und Umfang Sie rechtzeitig von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern informiert werden.

Unterrichtsinhalte Klasse 12

Die Fachoberschule Klasse 12 ist auf Schülerinnen und Schüler mit beruflicher Erfahrung ausgerichtet, die u. a. durch selbständiges Lernen und Eigeninitiative auf ein Studium vorbereitet werden.

Der Unterricht erfolgt in den berufsbezogenen Lerngebieten (12 h), dabei werden gesundheitsfördernde, medizinische und präventive Maßnahmen analysiert und beurteilt oder pflegerische Prozesse untersucht.

Die allgemeinbildenden Fächer Deutsch (4 h), Englisch (4 h), Mathematik (4 h). Politik (2 h), Naturwissenschaft (2 h), Sport (1 h) und Religion (1 h) ergänzen das Bildungsangebot hinsichtlich einer späteren beruflichen Tätigkeit und fördern die Studierfähigkeit.

Abschluss und Berechtigung

Mit Bestehen der Abschlussprüfung am Ende der Klasse 12 erwerben Sie die Fachhochschulreife. Damit besteht die Möglichkeit an allen Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland ein Studium Ihrer Wahl aufzunehmen. Da Sie hierbei nicht auf einen gesundheitlichen bzw. pflegerischen Studienschwerpunkt beschränkt sind, bietet sich die Chance einer völligen beruflichen Neuorientierung, d. h. Sie können auch z. B. ein wirtschaftswissenschaftliches, sozialpädagogisches oder auch technisches Studium aufnehmen. Die Fachhochschule verlangt in solchen Fällen nur noch den Nachweis eines einschlägigen Praktikums. Die Fachhochschulreife macht auch den Weg frei für bestimmte Ausbildungsgänge im öffentlichen Dienst, bei der Bundeswehr und der Polizei.

In Niedersachsen sowie einigen anderen Bundesländern besteht zudem die Möglichkeit, ein gesundheitswissenschaftliches Universitätsstudium aufzunehmen, aber auch bestimmte Bachelor-Studiengänge anderer Fachrichtungen. Über diese speziellen Möglichkeiten erhalten Sie genauere Informationen bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur sowie bei den Studienberatungsstellen der jeweiligen Hochschulen. Wenn Sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, können Sie nach erfolgreichem Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule die einjährige Berufsoberschule (BOS), Klasse 13, z.B. in Hildesheim besuchen: Hier können Sie die Fachgebundene Hochschulreife erwerben und sich so weitere Studienmöglichkeiten erschließen. Bei Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache erreichen Sie dort auch die Allgemeine Hochschulreife, die Ihnen Zugang zu sämtlichen Studiengängen an Universitäten verschafft.

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Ausbildungsziel

Sie erwerben an der Fachoberschule Technik die Fachhochschulreife.

Aufnahmevoraussetzung

Die Fachhochschulreife können Sie in der Fachoberschule auf zwei Wegen erreichen:

1. Besuch der Klasse 11 und 12:

  • Sie benötigen einen Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) und den Nachweis eines Praktikumsplatzes (Praktikumsvertrag mit Praktikumsplan) im technischen Bereich.

2. Besuch der Klasse 12:

  • Sie benötigen eine abgeschlossene mindestens zweijährige technisch-gewerbliche Berufsausbildung und den Berufsschulabschluss bzw. einen gleichwertigen Bildungsabschluss. Dann können Sie sich direkt für die Fachoberschule Technik Klasse 12 bewerben.
  • Sie haben den Sekundarabschluss I (Realschule) und die einjährige Berufsfachschule Technik erfolgreich besucht. Bei Nachweis eines einschlägigen Praktikums im Umfang von 960 Stunden erwerben Sie die Berechtigung zum Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule Technik.

Dauer des Schulbesuchs

Der Bildungsgang dauert zwei Jahre (Klasse 11 und Klasse 12) bzw. ein Jahr (bei Einstieg in Klasse 12).

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei.

Neben den Kosten für Schulbücher entstehen lediglich geringe Kosten für Kopien, Schreibmaterial und Ähnliches.
Unter Umständen können Sie in Klasse 12 eine Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) erhalten.

Unterrichtsinhalte in Klasse 11

Neben einem dreitägigen Praktikum pro Woche besuchen Sie an zwei Tagen pro Woche die BBS Alfeld. Im berufsübergreifenden Bereich mit den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaft, Politik, Sport und Religion haben Sie acht Stunden Unterricht. Im berufsbezogenen Bereich lernen Sie, in technischen Systemen zu kommunizieren sowie technische Systeme und betriebliche Strukturen und Prozesse zu analysieren.

Das Praktikum findet an drei Tagen in der Woche statt und muss insgesamt 960 Stunden umfassen. Es soll Ihnen über einen längeren Zeitraum möglichst umfassende Einblicke in betriebliche Abläufe und die Inhalte einer entsprechenden Berufsausbildung bieten. Dazu ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. Dieser besteht aus monatlichen Berichten und besonderen Berichten, über deren Art und Umfang Sie rechtzeitig von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern informiert werden.

Unterrichtsinhalte in Klasse 12

Die Fachoberschule Klasse 12 ist auf Schülerinnen und Schüler mit betrieblicher Erfahrung ausgerichtet, die u. a. durch selbständiges Lernen und Eigeninitiative auf ein Studium vorbereitet werden.

In den berufsbezogenen Lerngebieten (12 h) werden komplexe technische Systeme analysiert und z.B. im Rahmen eines Projekts auch selbst entworfen, geplant und realisiert. Im Rahmen des schulspezifischen Schwerpunkts an der BBS Alfeld erfolgt dabei die Schwerpunktsetzung unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse der Bewerberinnen und Bewerber.

Die allgemein bildenden Fächer Deutsch (4 h), Englisch (4 h), Mathematik (4 h), Physik (2 h), Politik (2 h), Religion (1 h), Sport (1 h) ergänzen das Bildungsangebot hinsichtlich einer späteren beruflichen Tätigkeit und fördern die Studierfähigkeit.

Abschluss und Berechtigung

Mit Bestehen der Abschlussprüfung am Ende der Klasse 12 erwerben Sie die Fachhochschulreife. Damit besteht die Möglichkeit, an allen Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland ein Studium Ihrer Wahl aufzunehmen. Da Sie hierbei nicht auf einen technischen Studienschwerpunkt beschränkt sind, bietet sich die Chance einer völligen beruflichen Neuorientierung, d. h. Sie können auch z. B. ein wirtschaftswissenschaftliches oder sozialpädagogisches Studium aufnehmen. Die Fachhochschule verlangt in solchen Fällen nur noch den Nachweis eines einschlägigen Praktikums. Die Fachhochschulreife macht auch den Weg frei für bestimmte Ausbildungsgänge im öffentlichen Dienst, bei der Bundeswehr und der Polizei.

In Niedersachsen sowie einigen anderen Bundesländern besteht zudem die Möglichkeit, ein technisches Universitätsstudium aufzunehmen, aber auch bestimmte Bachelor-Studiengänge anderer Fachrichtungen. Über diese speziellen Möglichkeiten erhalten Sie genauere Informationen bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur sowie bei den Studienberatungsstellen der jeweiligen Hochschulen. Wenn Sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, können Sie nach erfolgreichem Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule die einjährige Berufsoberschule (BOS), Klasse 13, z.B. in Hannover besuchen: Hier können Sie die Fachgebundene Hochschulreife erwerben und sich so weitere Studienmöglichkeiten erschließen. Bei Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache erreichen Sie dort auch die Allgemeine Hochschulreife, die Ihnen Zugang zu sämtlichen Studiengängen an Universitäten verschafft.

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Für Realschulabsolventen/-innen

Ausbildungsziel

Du suchst einen Ausbildungsberuf mit Zukunft? Dann ist ein IT-Beruf genau das Richtige! In der zweijährigen Berufsschule Informationstechnischer Assistent*in bilden wir dich praxisnah zum Allroundtalent aus. Auf der einen Seite betreust du die Hardware, auf der anderen Seite beherrschst du aber auch den Bereich der Software.

Du sorgst dafür, dass alles läuft. Als Informationstechnischer Assistentin kümmerst du dich um Netzwerke und Datenbanken, erstellst Software für die Automatisierung von Prozessen oder das Reporting computergesteuerter Produktionsprozesse.


C++, Assembler oder Java sind für dich keine Fremdsprachen, sondern eine Möglichkeit Systeme zu programmieren, Anwendungen anzupassen oder eine Website zu erstellen. Du entwickelst Software oder optimierst diese für spezielle Anwendungen.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder
  • ein anderer gleichwertig anerkannter Bildungsstand

Hinweis

Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe freier Plätze.

Unterricht

  • Vollzeit, über einen Zeitraum von zwei Schuljahren
  • 33 Unterrichtsstunden pro Woche
  • Unterrichtbeginn ist in der Regel 07:50 Uhr, Unterrichtsende ist in der Regel 13:00 Uhr (abweichend 14:15 Uhr oder 15:00 Uhr)
  • Praxiserfahrungen durch ein vierwöchiges Projektpraktikum

Stundentafel

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern

Deutsch/Kommunikation
Englisch/Kommunikation
Politik
Sport
Religion

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie

LF01: Technische Dokumente erstellen und verwalten
(Text-, Tabellen- und Bilddokumente erstellen und bearbeiten & Dateiverwaltung DMS &
Komprimierungsverfahren & Backup- und Sicherungsverfahren)
LF03: PC-Systeme planen, einrichten und administrieren
(PC-Systeme konfektionieren, konfigurieren, kalkulieren und administrieren, Cisco IT Essentials PC Hardware and Software, Cisco Linux durch Partner: NDG Linux Essentials (Raspberry))
LF05: Rechnernetze nach Vorgaben einrichten
(Strukturierte Netzwerke, Protokolle (Subnetting, IPv4/IPv6, Raspberry), Cisco CCNA R&S 1:
Introduction to Networks
)
LF07: Energieversorgung für informationstechnische Systeme sicherstellen
(Sicherheit in der Energieversorgung, Netzsysteme, Prüfen und Messen)

Berufsbezogener Lernbereich – Praxis

LF02: Rechner in technische Prozesse einbinden
(Grundlagen der Elektro- und Digitaltechnik & Prozessor- und Mikrokontrollertechnik & Strukturierte
Programmierung (Assembler, Java, Raspberry))
LF04: Datenbanken planen, erstellen und pflegen
(Datenverwaltung, Datenbankmanagementsysteme (ERM, MySQL, PHP))
LF06: Software für technische Anwendungen entwickeln
(Objektorientierte Programmierung zur Anwendungsentwicklung mit Java, (OOP, OOD, GUI,
Anbindung an Datenbanken))
LF08: Projekte planen durchführen und auswerten.
(Projektmanagement, außerschulisches Abschlussprojekt)

Zusatzqualifikation zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife

Deutsch/Kommunikation
Englisch/Kommunikation
Mathematik

Abschluss und Berechtigung

  • Du erwirbst den Abschluss als Staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent*in
  • Du erwirbst den erweiterten Sekundarabschluss I bei entsprechenden Zensuren
  • Mit guten Leistungen erwirbst du zusätzlich den schulischen Teil der Fachhochschulreife

Deine Möglichkeiten

  • Du arbeitest in deinem Beruf als Staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent*in
  • Du spezialisierst dich weiter mit einer dualen betrieblichen Ausbildung, z. B. zum Fachinformatiker*in für Anwendungsentwicklung
  • Du beginnst ein Studium an einer Fachhochschule

Deine Motivation

  • Spaß am Programmieren
  • Technisches Verständnis
  • Problemlösefähigkeit
  • Logisch-analytisches Denken
  • Exaktes, gründliches Arbeiten
  • Kommunikationsbereitschaft

Kosten

  • Der Schulbesuch ist schulgeldfrei
  • Deine Schulbücher, Schreib- und Verbrauchsmaterial beschaffst du selbst
  • Ausbildungs-BAföG kann beantragt werden, wenn die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind
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Zielgruppe

Aufstiegsorientierte Absolventen einer dreijährigen, kaufmännischen Berufsausbildung

Ziele

Vermittlung der beruflichen Handlungskompetenz für betriebswirtschaftliche Fach- und Führungsaufgaben (mittlere Managementebene)

Beschulungsform

  • Vollzeit
  • Nach einer einjährigen Berufstätigkeit,
  • 30 Unterrichtsstunden pro Woche über 2 Jahre

Aufnahmevoraussetzungen

  • Sek. I Realschulabschluss oder gleichwertig
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • und eine min. einjährige einschlägige Berufstätigkeit

Stundentafel

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Mathematik/Naturwissenschaft
  • Fremdsprache/Kommunikation
  • Politik
  • Berufsbezogener Lernbereich Betriebswirtschaftliche Fachaufgaben mit den Fächern:
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsrecht Rechnungswesen/Controlling
  • Wirtschaftsinformatik

Berufsbezogener Lernbereich Betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben mit den Fächern:

  • Mitarbeiterführung/Berufs- und Arbeitspädagogik
  • Personal-, Ausbildungswesen, Arbeits- und Sozialrecht
  • Zentralfach entsprechend der Vorbildung der Bewerber
    (z. B Marketing, Controlling, Personalwirtschaft …)

Prüfungen

Die schriftliche Prüfung besteht aus vier jeweils dreistündigen Klausuren in den Fächern:

  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • mit Wirtschaftsrecht
  • Rechnungswesen / Controlling
  • Englisch / Kommunikation
  • und im Zentralfach.

Eine mündliche Prüfung wird als Fachgespräch, bezogen auf die Projektarbeit abgenommen.

Abschluss und Berechtigung

Sie erwerben den Abschluss „Staatlich geprüfte(r) Betriebswirtin/Betriebswirt“.
Der Abschluss wird nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der Qualifikationsstufe 6 zugeordnet. Damit ist er auf einem Niveau mit dem Bachelorabschluss an einer Fachhochschule, der Techniker oder Meisterprüfung.
Selbstverständlich erhalten sie damit auch die Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium in jeder Fachrichtung an einer Universität.

Kosten

Der Schulbesuch ist schulgeldfrei.

Es entstehen Kosten für Schulbücher, Schreibmaterial, Hefte und Ähnliches sowie für Hard- und Software.

Sie können eine Ausbildungsförderung zur Finanzierung des Lebensunterhaltes und der Materialien nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) beantragen.

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Aufnahmevoraussetzungen:

  • Prüfung zur „Staatlich geprüften Sozialassistentin“ zum „Staatlich geprüften Sozialassistenten“ und
  • mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch sowie in den berufsbezogenen Lernbereichen -Theorie und Praxis
  • gesundheitliche Eignung, persönliche Zuverlässigkeit

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Praktikum:

Während dieser Zeit findet eine praktische Ausbildung von 600 Stunden in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen statt.

Ziel/Schulabschluss:

Prüfung zur/zum

  1. „Staatlich anerkannte Erzieherin“/„Staatlich anerkannten Erzieher“
  2. Fachhochschulreife
  3. Berechtigung zum Studium für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen

Anforderungen an die Erzieherin/den Erzieher

Die Erzieherin/der Erzieher arbeitet mit Kindern im Vorschulalter, aber auch mit Schulkindern und Jugendlichen, die eine besondere Betreuung benötigen. Die Arbeit stellt durch die Verlagerung vielfältiger familiär ungelöster Probleme auf die Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen, den Einfluss der Medien auf die Kinder und die Erwartungen der Eltern hohe Ansprüche an die Erzieherin/den Erzieher. Durch die PISA-Studie hat der Bildungsauftrag des Kindergartens erneut an Bedeutung gewonnen.

Stundentafel:

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache/Kommunikation
  • Politik
  • Religion
  • Biologie
  • Mathematik

Berufsbezogener Lernbereich

Berufsrolle und Konzeptionen mit den Lernfeldern

  • Die berufliche Identität ausbauen und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Pädagogische Konzeptionen erstellen
  • und Qualitätsentwicklung sichern

Zielgruppenorientierte Arbeitsprozess mit den Lernfeldern

  • Mit Kindern und Jugendlichen Lebenswelten strukturieren und mitgestalten
  • Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenssituationen erziehen, bilden und betreuen

Sozialpädagogische Beziehungsgestaltung mit den Lernfeldern

  • Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • Teamarbeit gestalten und mit Familien kooperieren

Sozialpädagogische Bildungsarbeit mit den Lernfeldern

  • Bildungs- und Entwicklungsprozesse erkennen, anregen und unterstützen
  • Musisch-kreative Kompetenzen weiterentwickeln und Medien gezielt anwenden

Besonderes

Projekte:

Theaterprojekte:
Während der schulischen Ausbildung erarbeiten Schülerinnen und Schüler Projekte zur Theaterpädagogik. Für Kinder und Jugendliche werden Theaterstücke, Musicals oder Filme entworfen oder umgeschrieben und aufgeführt.

Mitmach-Aktionen:
In Zusammenarbeit mit den Praxiseinrichtungen werden Mitmach-Aktionen für Kinder z.B. Aktionen zum Thema „Gesundheit und Bewegung“, Bilderbuchausstellungen, oder Forscherwerkstätten angeboten.

Erlebnispädagogik:
Lehrkräfte führen in Zusammenarbeit mit Referenten für Erlebnispädagogik mit den Schülern ein einwöchiges Kompaktseminar „Erlebnispädagogik“ durch. Die Inhalte werden anschließend im Theorieunterricht vertieft, bzw. die Übungen im Sportunterricht mit anderen Klassen angewandt.
Die Teilnahme als Praktikant an erlebnisorientierten Klassenfahrten der benachbarten Hauptschule ist möglich.

Mediation/ Konfliktschlichtung
Mitarbeiter der Konfliktschlichtungsstelle Kontakt e. V. haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der BBS Alfeld ein Konzept erstellt, um die Schüler in die Arbeit mit Konfliktparteien einzuführen. Anschließend erarbeiten die Schüler Mediationsprojekte, die sie mit Jugendlichen durchführen.

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